Sekundarschule Marsberg
 

Bundesjugendspiele

„Auf die Plätze, fertig los!“

Marsberg. „Auf die Plätze, fertig, los!“ Zwei Holzbretter klatschen zusammen, es knallt und die Läufer rennen los, geben ihr Bestes. „Du schaffst das!“, feuerten die Fünftklässler ihren Mitschüler an. Am Mittwoch, dem 20. Juni, versammelten sich die Schüler und Schülerinnen aller Jahrgangsstufen sowie alle Lehrerinnen und Lehrer, am Morgen, auf dem Sportplatz. Wie in jedem Jahr wurden hier die Bundesjugendspiele veranstaltet. Die Fachschaft Sport hatte diesen Tag organisiert.


Um 8 Uhr erschienen die Klassen auf dem Sportplatz. Alle Schülerinnen und Schüler trugen Sportbekleidung und die meisten ein Lächeln im Gesicht. Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn Wolf und Herrn Hasse konnte es dann losgehen. Während die fünften und sechsten Klassen die einzelnen Stationen, den Sprint, den Weitwurf und -sprung in Begleitung eines Riegenführers, den Klassenlehrern, absolvierten, durften sich die älteren Schüler und Schülerinnen selbst organisieren. Freude, aber auch Aufregung lagen in der Luft. Manche berichteten von Herzklopfen, auch wenn sie gar nicht dran waren. Lehrerkollegium und Schülerschaft fieberten mit den Sportlern mit. Zwischendurch konnten kleine Pausen gemacht werden. Hier konnten die Teilnehmer sich zum Beispiel am Schulkiosk versorgen, der extra in die Hütte des VfB umgezogen war und von Schülern der 7c betrieben wurde. Zum Ende wurde ein Staffellauf veranstaltet, bei dem die Klassen, in Jahrgangsstufen aufgeteilt, gegeneinander antraten. Die übrigen Schüler und Schülerinnen versammelten sich an der Laufstrecke und sorgten für Atmosphäre. Gerade bei den Mannschaftswettkämpfen wurde es emotional. „Wir liegen vorne!“, freute sich die eine Klasse, während die anderen ihre Läufer anspornen mussten. Die Übergabe des Staffelstabes war jedes Mal aufregend. Gelingt die Übergabe reibungslos? Kann der nächste Läufer Zeit gutmachen? Wer führt aktuell? Am Ende haben alle gewonnen, denn der Zusammenhalt war überragend. Zu guter Letzt gab es ein Kräftemessen im Tauziehen. Mittlerweile war es schon recht warm geworden. Noch mehr ins Schwitzen kamen nur die Teams, die gerade ihre Taktik besprachen. Wer tritt an? Wer steht hinten? Dann ging es ans Tau. Hände hinter den Rücken und dann schnellstmöglich das Seil greifen, sobald das Startsignal ertönt. Die Ziehenden hängten sich in das Seil, verzogen die Gesichter vor Anstrengung. Es war ein Vergnügen zuzusehen. Gegen Mittag gingen alle auseinander. Froh gelaunt und mit vielen gesammelten Eindrücken ging es nach Hause. Manche hatten sich selbst übertroffen, weil sie vielleicht am Weitesten gesprungen sind. Andere konnten im Team überzeugen und der ein oder andere fasste den Entschluss weiter zu trainieren.